Im Jahr 1817 beschrieb Dr. James Parkinson erstmals jene Symptome, die später seinen Namen tragen sollten. Um ihn zu ehren, wird jedes Jahr an seinem Geburtstag, dem 11. April. 1755, der Welt-Parkinson-Tag gefeiert und als Möglichkeit der Aufklärung über die Erkrankung genutzt.
Aus diesem Anlass fand der diesjährigen 3. Welt Parkinson Tag nach Wien und Innsbruck erstmals im neuen Rathaus in Linz statt. Unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Parkinson Gesellschaft (ÖPG) organisierte Prof. Dr. Gerhard Ransmayr als lokaler Gastgeber eine abwechslungsreiche und gut besuchte Veranstaltung, zu der insgesamt 360 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt werden konnten.
Nach den einleitenden Grußworten des Organisators sowie der politischen Vertreterinnen und Vertreter – Gemeinderätin Karin Decker und Landtagsabgeordnete Dr. Elisabeth Mahal – folgte die medizinische Einführung durch Prof.in Dr. Petra Schwingenschuh als Vertreterin der ÖPG, Prof. Dr. Raimund Helbok, Vorstand der Universitätsklinik für Neurologie, und Dr.in Michaela Steffelbauer, Präsidentin der Parkinson Selbsthilfe Oberösterreich.
Das wissenschaftliche Programm wurde durch Expertinnen und Experten des Kepler Universitätsklinikums gestaltet. Die Spezialistinnen und Spezialisten OA Dr. Roland Resch und OA Dr. Thomas Mitterling, PhD, präsentierten ein aktuelles Update zu „Neuigkeiten in der Therapie der Parkinson Krankheit“. Abgerundet wurde diese Sitzung durch einen Vortrag von Dr.in Barbara Pischinger (Klinikum Wels Grieskirchen) zur „Differentialdiagnose des Parkinsonsyndroms“.
Am Nachmittag standen praxisnahe Themen im Mittelpunkt: Dr.in Michaela Steffelbauer sprach über nicht medikamentöse Therapieansätze, gefolgt von einem inspirierenden Vortrag der Innsbrucker Physiotherapeutin Svenja Schmidt, BSc MSc, zum Thema „Aktiv leben mit Parkinson“.
Zum Abschluss der Veranstaltung nahmen sich die Vortragenden und Organisatorinnen und Organisatoren Zeit für Fragen und persönliche Gespräche. Die hohe Nachfrage, das große Interesse sowie der lebendige Austausch mit Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Vertreterinnen und Vertreterder Selbsthilfegruppen machten den Tag zu einem großen Erfolg.