Wie im Vorfeld mehrfach ausgesprochen bedauert das Kepler Universitätsklinikum den gegenständlichen Fall außerordentlich. Es wurde der Verlauf intern bereits von Anfang an - also vom internen Erkennen der Kontamination an - akribisch aufgearbeitet und die Erkenntnisse proaktiv der Patientin und in Folge ihrem Anwalt offengelegt. Im Sinne von völliger Transparenz hat das Kepler Universitätsklinikum darüber hinaus folgende, zusätzliche Schritte veranlasst:
Das Kepler Universitätsklinikum beauftragt in Abstimmung mit der Johannes Kepler Universität Linz ein unabhängiges Gutachten, um damit eine externe objektive Beurteilung des Falles einzuholen und allfällige weitere Ableitungen für Prozesse und Qualitätssicherung vornehmen zu können.
Aus diesem Grund ist die Rechtsvertretung des Kepler Universitätsklinikums bereits in den direkten Kontakt mit dem Anwalt der betroffenen Patientin getreten. Unser Ziel ist es, so rasch als möglich eine gemeinsame Lösung zu finden.
Gerne erklären wir aber schon jetzt, dass wir selbstverständlich bereit sind, einer etwaigen Empfehlung der Patientinnen-/Patientenanwaltschaft Folge zu leisten.
Es ist uns bewusst, dass dies für die Patientin eine sehr emotionale und herausfordernde Situation darstellt. Das Angebot unserer Ärztinnen und Ärzte für das Gespräch aber auch das Angebot einer psychologischen Unterstützung bleibt selbstverständlich weiterhin aufrecht.
Die Stellungnahme vom 27. Jänner 2026 finden Sie unter folgendem Link.