Das "European Training Network" für "Smart neurOmonitoring to support PRecision medicine in Acute central nervous Injury" (SOPRANI) ist ein interdisziplinäres und internationales Netzwerk, das sich der Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich des Neuromonitorings widmet.
Ende Februar organisierte die Universitätsklinik für Neurologie des Kepler Universitätsklinikums eine internationale Fortbildungsveranstaltung zu modernen Neuromonitoring- und Bildgebungstechnologien (im Rahmen des SOPRANI Meeting Linz). Im Fokus stand die Versorgung neurokritischer Patientinnen und Patienten. Zusätzlich zu spannenden Vorträgen von Doktorandinnen, Doktoranden, Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen wurden praktische Workshops angeboten. Es bot sich zudem ausreichend Raum für Diskussionen, die den Wissensaustausch und die interdisziplinäre Zusammenarbeit förderten.
Neben internationalen Vortragenden – darunter der Gründer des multimodalen Neuromonitoring-Systems "Moberg CNS Monitor“, der einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung dieses Fachbereichs gab – präsentierten auch Nachwuchsforschende den Hintergrund verschiedener Neuromonitoring- und Bildgebungstechniken.
Auch aktuelle Forschungsprojekte der Johannes Kepler Universiät (JKU) wurden vorgestellt. Die Bandbreite reichte vom "MEDUSA-Projekt" der Universitätsklinik für Neurochirurgie (virtuelle Aneurysmaversorgung) über künstliche Intelligenz bis hin zur klinischen Implementierung multimodalen Neuromonitorings.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der Einblick in die menschliche Anatomie, den Prim. Univ.-Prof. Dr. Fellner den Teilnehmenden ermöglichte. Mithilfe einer 3D-Brille konnte man von der Haut bis zum Gehirn in jede einzelne Schicht eintauchen und erhielt eine ausführliche Erklärung der jeweiligen anatomischen Strukturen.