Die Diagnose Darmkrebs erfolgt in mehreren Schritten und basiert auf klinischen, endoskopischen und...
Die Diagnose Darmkrebs erfolgt in mehreren Schritten und basiert auf klinischen, endoskopischen und bildgebenden Verfahren. Häufige erste Hinweise kö...
Die Diagnose Darmkrebs erfolgt in mehreren Schritten und basiert auf klinischen, endoskopischen und bildgebenden Verfahren. Häufige erste Hinweise können Beschwerden wie Blut im Stuhl, veränderte Stuhlgewohnheiten, ungewollter Gewichtsverlust oder unklare Bauchschmerzen sein.
Die wichtigste Untersuchungsmethode ist die Darmspiegelung (Koloskopie), bei der verdächtige Veränderungen direkt beurteilt und Gewebeproben entnommen werden können. Im nächsten Schritt erfolgt das sogenannte Staging, also die genaue Bestimmung der Tumorausbreitung. Hierzu gehören bildgebende Verfahren wie Computertomografie, Magentresonanztomografie oder Sonografie. Ziel ist es, das Krankheitsstadium exakt festzulegen. Laboruntersuchungen, insbesondere Tumormarker, können zusätzliche Hinweise liefern. Diese Untersuchungen werden von uns durchgeführt/organisiert.
Hier wird jeder Fall in einer interdisziplinären Tumorkonferenz unter Spezialistinnen und Spezialisten besprochen.
Vor Beginn der Behandlung erfolgt ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit der Patientin bzw. dem Patienten über die im Tumorboard empfohlenen Maßnahmen, Risiken und Alternativen. Die Therapie wird individuell angepasst und orientiert sich am Tumorstadium sowie am allgemeinen Gesundheitszustand (Operation, Chemotherapie, Immuntherapie, Bestrahlung, „Watch & Wait“).
Während und nach der Behandlung schließen sich regelmäßige Kontrollen an, um den Therapieerfolg zu überwachen und ein mögliches Wiederauftreten frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen der Diagnose spielt die Kontinenz- und Stomabehandlung eine zentrale Rolle.
Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend für die Prognose und ermöglicht in vielen Fällen eine heilende Therapie. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen spielen daher eine zentrale Rolle in der Früherkennung.
Information, Unterstützung und Austausch für Menschen mit Darmkrebs und ihre Angehörigen wird über die Website Selbsthilfe Darmkrebs Österreich angeboten.
Darüber hinaus verweisen wir gerne auf das Leitlinienprogramm Onkologie: Darmkrebs als Hilfestellung für Patientinnen und Patienten.
Auch den Behandlungspfad von der Vorsorge bis zur Nachsorge stellten wir Ihnen gerne noch grafisch aufbereitet zur Verfügung.
Das Rektumkarzinom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Etwa 5–10% aller Fälle habe...
Das Rektumkarzinom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Etwa 5–10% aller Fälle haben eine klar nachweisbare erbliche Ursache, während...
Das Rektumkarzinom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Etwa 5–10% aller Fälle haben eine klar nachweisbare erbliche Ursache, während der Großteil sporadisch durch im Laufe des Lebens erworbene genetische Veränderungen entsteht (Risikofaktoren).
Zu den wichtigsten erblichen Formen zählen das Lynch-Syndrom, das für etwa 2–4 % der Fälle verantwortlich ist, sowie die familiäre adenomatöse Polyposis, eine seltenere, aber klinisch relevante Erkrankung mit hohem Krebsrisiko. Weitere genetische Syndrome wie die MUTYH-assoziierte Polyposis gehören hier auch dazu.
Moderne genetische Analysen ermöglichen die Identifikation von Risikopatientinnen und Risikopatienten sowie die Einleitung gezielter Vorsorgeprogramme.
Dafür arbeiten wir im engen Austausch mit Spezialistinnen und Spezialisten der Genetik im Kepler Universitätsklinikum zusammen. Es erfolgt im Rahmen der Krebsdiagnose routinemäßig ein Screening mittels standardisierter Fragebögen auf genetische Ursachen.
Terminvereinbarung: Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr T +43 (0)5 7680 83 - 2139 Leitung Ko...
Terminvereinbarung: Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr T +43 (0)5 7680 83 - 2139 Leitung Kolorektale Ambulanz: FÄ Dr.in Sandra Raab FÄ Dr.in ...
Terminvereinbarung:
Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr
T +43 (0)5 7680 83 - 2139
Leitung Kolorektale Ambulanz:
FÄ Dr.in Sandra Raab
FÄ Dr.in Claudia Wolfschütz
Leitung Darmkompetenzzentrum:
Prim. Prof. Dr. Andreas Shamiyeh
ÖÄ Dr.in Rebecca Trattnig