Im Perinatal Zentrum des Kepler Universitätsklinikums in Linz betreuen wir Schwangere, ungeborene Kinder und Neugeborene, auch in besonders herausfordernden Situationen. Wir sind überzeugt: Verständliche Zahlen schaffen Vertrauen. Deshalb legen wir unsere wichtigsten Qualitätsdaten offen und erklären, was diese für Sie bedeuten.
Unser Zentrum ist ein Perinatal Zentrum der Maximalversorgung. Das ist die höchste Versorgungsstufe für die Betreuung von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sowie Neugeborene in Österreich.
Bei uns werden insbesondere Risiko- und Hochrisikoschwangerschaften, Frühgeburten, Mehrlingsschwangerschaften sowie Kinder mit angeborenen Erkrankungen betreut.
Für Sie bedeutet das: Alle erforderlichen Fachdisziplinen sind rund um die Uhr (24/7) vor Ort. Mutter und Kind(er) können in jeder Situation sicher und ohne Zeitverlust optimal versorgt werden.
Unser Perinatal Zentrum ist extern nach periZert® zertifiziert. Diese Zertifizierung überprüft regelmäßig, ob Strukturen, Abläufe und Behandlungsergebnisse den höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Zusätzlich nehmen wir an nationalen Qualitätssicherungssystemen teil und werten unsere Ergebnisse kontinuierlich aus.
Qualität ist für uns kein einmaliger und zufälliger Zustand, sondern ein laufender Prozess.
Die unten genannten Kennzahlen und Qualitätsindikatoren zeigen, dass medizinische Entscheidungen am Perinatal Zentrum (PNZ) in Linz datenbasiert, transparent und kontinuierlich überprüft erfolgen. Hohe Sicherheit, indikationsbasierte Eingriffe, präzises Timing von Therapien und interdisziplinäre Zusammenarbeit stehen dabei gleichwertig im Fokus.
Unser Anspruch ist es, Qualität nicht nur zu leben, sondern auch nachvollziehbar zu machen – für werdende Eltern ebenso wie im nationalen und internationalen Vergleich.
Die Universitätsklinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Gynäkologische Endokrinologie als Teil des...
Die Universitätsklinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Gynäkologische Endokrinologie als Teil des Teil des Perinatal Zentrums am Kepler Universität...
Die Universitätsklinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Gynäkologische Endokrinologie als Teil des Teil des Perinatal Zentrums am Kepler Universitätsklinikum gehört zu den bedeutendsten Geburtskliniken in Oberösterreich.
Wir freuen uns, Ihnen unsere aktuelle Geburtenstatistik bereitzustellen:
Die Gesamt-Kaiserschnittrate im Jahr 2024 betrug 32 %. Diese Zahl liegt: knapp unter dem österreich...
Die Gesamt-Kaiserschnittrate im Jahr 2024 betrug 32 %. Diese Zahl liegt: knapp unter dem österreichweiten Durchschnitt von 33 % bezogen auf alle Klin...
Die Gesamt-Kaiserschnittrate im Jahr 2024 betrug 32 %.
Diese Zahl liegt:
Das ist besonders relevant, da Perinatalzentren überdurchschnittlich viele medizinisch komplexe Geburten betreuen, wie etwa Frühgeburten, Mehrlinge oder Schwangerschaften nach vorangegangenem Kaiserschnitt. Diese Situationen erhöhen die Kaiserschnittrate naturgemäß.
Unsere Ergebnisse zeigen daher klar, dass hohe medizinische Sicherheit am PNZ in Linz mit einem verantwortungsvollen, indikationsbasierten Umgang mit Kaiserschnitten einhergeht. Ziel ist stets die sicherste Geburtsform für Mutter und Kind – individuell, nachvollziehbar und ohne unnötige Eingriffe.
Am PNZ des Kepler Uniklinikums in Linz wird der Geburtsmodus nach einem vorangegangenen Kaiserschnitt (engl.: „Vaginal Birth After Caesarean (VBAC)“) individuell und evidenzbasiert entschieden.
Im Jahr 2024 lag die VBAC-Rate bei 21 %, entsprechend betrug die Rate wiederholter Kaiserschnitte 79 %. Diese Zahlen zeigen, dass vaginale Geburten nach Kaiserschnitt möglich sind, die Quote jedoch weiter verbesserungsfähig bleibt.
Ein wesentlicher Einflussfaktor ist, dass sich viele Frauen bereits früh in der Schwangerschaft, oft außerhalb eines spezialisierten Zentrums, auf einen erneuten Kaiserschnitt festlegen. Aus unserer Perspektive sollte die Entscheidung über den Geburtsmodus nach Kaiserschnitt allerdings im Rahmen einer Beratung durch erfahrene Expertinnen und Experten in einem Perinatalzentrum erfolgen.
Unser Anspruch ist es, Frauen ohne Vorfestlegung zu beraten und gemeinsam zu prüfen, ob eine vaginale Geburt sicher möglich ist. Ist dies nicht der Fall, wird ein Kaiserschnitt klar begründet und sorgfältig vorbereitet durchgeführt – stets mit dem Ziel maximaler Sicherheit für Mutter und Kind(er).
Kaiserschnittraten allein sagen wenig aus, wenn man die individuellen Voraussetzungen der Schwangerschaft nicht berücksichtigt. Deshalb analysieren wir unsere Geburten zusätzlich nach der Robson-Klassifikation.
Dieses international anerkannte System teilt alle Geburten in zehn klar definierte Gruppen ein, zum Beispiel nach:
So wird nachvollziehbar, in welchen Situationen Kaiserschnitte notwendig sind, und wo vaginale Geburten sicher möglich bleiben.
Für Patientinnen bedeutet das: Entscheidungen werden nicht schematisch getroffen, sondern individuell, medizinisch begründet und transparent.
Wir vergleichen unsere Ergebnisse regelmäßig: mit anderen österreichischen Geburtskliniken mit verg...
Wir vergleichen unsere Ergebnisse regelmäßig: mit anderen österreichischen Geburtskliniken mit vergleichbaren Perinatalzentren in Österreich mit inte...
Wir vergleichen unsere Ergebnisse regelmäßig:
Diesen Vergleich scheuen wir nicht, sondern ganz im Gegenteil. Benchmarking ist für uns ein zentrales Instrument, um unsere Qualität realistisch einzuordnen und gezielt weiterzuentwickeln.
Ein besonders wichtiger Qualitätsindikator ist die Reaktionszeit bei geburtsmedizinischen Notfällen...
Ein besonders wichtiger Qualitätsindikator ist die Reaktionszeit bei geburtsmedizinischen Notfällen. Im Jahr 2024 wurden 100 % aller Notfall-Kaisersc...
Ein besonders wichtiger Qualitätsindikator ist die Reaktionszeit bei geburtsmedizinischen Notfällen.
Im Jahr 2024 wurden 100 % aller Notfall-Kaiserschnitte innerhalb von 20 Minuten durchgeführt, beginnend von der Entscheidung bis zur Geburt (Entscheidungs-Entwicklungszeit).
Damit erfüllen wir nationale Qualitätsvorgaben vollständig und dauerhaft. Für Mutter und Kind(er) kann diese Zeit entscheidend sein.
Die rechtzeitige und gezielte Gabe antenataler Kortikosteroide (engl.: „Antenatal Corticosteroids (...
Die rechtzeitige und gezielte Gabe antenataler Kortikosteroide (engl.: „Antenatal Corticosteroids (ACS)“) ist ein zentraler Qualitätsindikator bei dr...
Die rechtzeitige und gezielte Gabe antenataler Kortikosteroide (engl.: „Antenatal Corticosteroids (ACS)“) ist ein zentraler Qualitätsindikator bei drohender Frühgeburt.
Im Jahr 2024 lag der Anteil reif geborener Kinder nach ACS bei 18 % (2023: 19 %).
Diese Reduktion zeigt, dass das Timing der ACS-Gabe zunehmend präziser erfolgt und unnötige Therapien vermieden werden. Für Patientinnen bedeutet das eine sorgfältige Risikoabschätzung und eine Therapieentscheidung mit Augenmaß.
Bei Frühgeburten unter 35 + 0 Schwangerschaftswochen ist die unmittelbare Anwesenheit eines neonato...
Bei Frühgeburten unter 35 + 0 Schwangerschaftswochen ist die unmittelbare Anwesenheit eines neonatologischen Spezialteams von großer Bedeutung. Im Ja...
Bei Frühgeburten unter 35 + 0 Schwangerschaftswochen ist die unmittelbare Anwesenheit eines neonatologischen Spezialteams von großer Bedeutung.
Im Jahr 2024 war bei 88 % dieser Geburten ein Neonatologe bzw. eine Neonatologin bereits bei der Geburt anwesend – eine signifikante Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Damit liegt das PNZ des Kepler Uniklinikums in Linz nur knapp unter dem empfohlenen Zielwert von 90 % und arbeitet kontinuierlich daran, diese Quote weiter zu erhöhen. Für Eltern bedeutet das ein hohes Maß an Sicherheit direkt ab der ersten Minute.